Eine Liebe in Shanghai
Mein kleiner chinesischer Blumenmann,
so zapplig und munter wie es kaum einer kann.
So lustig und leicht und schnell und bunt
ich bot ihn dir an meinen jungen Mund.
Ich weiß nicht warum? Du rührtest mich so
Wir küssten und schmusten im Wirthausklo.
Doch was konntest du fluchen, verlorest dich fast,
ich habe die Sorgen inständig gehasst.
Zu Frühstück ein Bier, den Feind vor der Tür.
Das war alles zu viel – Ich wollte mehr Stil.
Ich weiß gar nicht mehr -wie ich dich verließ.
Ich weiß das ich dich nicht gerne verstieß.
Du warst nur so zornig, so heftig und frech
Ich dachte das ich – meine Flügel brech.
Ich flog also fort und ließ dich allein,
ich wusste du solltest lernen zu sein.
Die Zeit heilt die Wunden, der Wind blies dich froh,
und wenn ich dich treffe, dann freue ich mich so.
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