Sonnenstich- oder ich wollte schon immer ein Buch schreiben..

Juli 1st, 2010

.. die Wege zum Werk

Ein geiler Anfang für mein Buch..

Gallia est omnis divisa in partes tres quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam, qui ipsorum lingua Celtae nostra Galli appellantur.” –

Der erste Satz aus De Bello Gallico; hier ging es nicht um einen französischen Hund -(hihi, alter Schwachsinnslateinerwitz) nein, um Gaius Julius Caesar. Ja, und so intellektuell beginnt mein Buch . Leider spielt Julius Caesar hier keine weitere Rolle, nein sage ich doch lieber wie es ist: Zum Glück spielt Julius Caesar keine Rolle, das war seine Einzige.

UPS- stockt jetzt auch gerade - der geile Anfang….

Wenn man ein Buch beginnt, fragt sich der Leser: Wo soll es hin? Was will der Autor? Ich finde, man sollte das auch wirklich gleich zu Anfang klären; schließlich will jeder wissen worauf er sich einlässt. Gerade in unserer heutigen, launischen Zeit, wo man keine Minute zu verschenken hat. Der moderne Mensch ist wählerisch. Ja aber was will er denn? Was soll es denn sein? Ein frecher Roman, humorvoll, klug, tiefgründig? Immer!

Brainstorm:

Vielleicht werden es einfache Geschichten aus der Vorstadt? Da geht es manchmal ja auch wirklich heftig zu. Oder ein unbeschwertes, modernes Tagebuch einer flotten, lustigen 40 Jährigen? Eine ganz neue Rubrik – hahaha+gähn: Nicht mehr jung, dennoch voller Hoffnung – die neue Zielgruppe.
Ich glaube ich bin noch nicht so wirklich nah dran, an der  Form und Gestaltung einer Idee.

Das hier sollte den Anschein haben, sehr interessant und modern zu sein. Trotz der Römer am Anfang
( Mist, habe den Leser jetzt schon fast verloren).

* Eben las ich einen Text im Netz, da schrieb jemand über tolle Musik – wäre Porno für die Ohren. Be porno! Wäre das ein Anfang der flasht?? Ich glaube ich kümmere mich jetzt ein wenig mehr um den Inhalt;-). Also Römer sind ziemlich porno. Wäre dann doch ein Thema.. ach je.

Gedicht von einem Ende

Juli 1st, 2010

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Am  Fußballmicro im kleinen,
verzauberten Sprechlabor vertont.

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Sophia und Carlo,

Juni 25th, 2010

sofia loren und carlo ponties war eine der skandalträchtigsten Liebesgeschichten im Italien der Nachkriegszeit: Carlo Ponti und Sophia Loren.

Der Filmproduzent und die 20 Jahre jüngere Diva. Carlo Ponti wurde beneidet, dass er über ein halbes Jahrhundert lang mit einer der schönsten Frauen der Welt verheiratet war. Er entdeckte Sophia 1950 bei einem Schönheitswettbewerb und wurde ihr Mentor, ihr Förderer und die Liebe ihres Lebens. Für viele Menschen war Ponti aber nur der unscheinbare Mann mit der Halbglatze an der Seite der großen Loren. Dabei hat er über 100 Filme produziert, große Werke wie “La Strada” oder “Dr. Schiwago” .
Carlo Ponti starb 2007,  im hohen Alter von 94 Jahren, seine Sophia immer noch an seiner Seite.

Eine tolle Ehe, wenn diese über 50 Jahre, im Filmgeschäft, mit so einem Altersunterschied,  mit diesen erfolgsverwöhnten Stars einfach hält. Na gut, einfach so – gibt es nicht wirklich, aber es hat so etwas Klares und Gutes.

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Ich begehe am Montag meinen 14. Hochzeitstag, bin schon 20 Jahre mit einem 5 Jahre älteren Mann zusammen. Immer wieder wird gerne über sein gutes Aussehen gesprochen. Er ist Musiker und stammt aus einer multikulturellen Akademikerfamilie. Er hat viele Talente und Tugenden…

Ich – nun, es gab tatsächlich 3 Bewunderer, die mich als schönste Frau dieser kleinen Stadt bezeichneten und es immer gerne weiter erzählten. Meine lieben Kollegen nannten mich charmant  “die Diva”, besonders nach meinem 40.  Geburtstag in Nizza, im Kreis der liebsten Feunde. Mein Mann meint, ich hätte Fans, nicht nur für meine Kunst- aber ich bzw. wir kommen nicht im entferntesten heran, an ein” Sophia Carlo Feeling”.  Deshalb Hut ab – wenn es ein Paar schafft, in so einem wilden Geschäft das kleine Familienglück zusammenzuhalten.

Luv, Pina

 

Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen

Juni 20th, 2010

Der Künstler Sigmar Polke ist verstorben.

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Sigmar Polke galt als Künstler des sogenannten postmodernen Realismus. Der Maler, Grafiker und Fotokünstler war “einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Vertreter der deutschen Gegenwartskunst” . Kritisch und auch selbstironisch habe Polke die Nachkriegsgeschichte beobachtet und künstlerisch kommentiert.

Ich liebte Bilder wie: “Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen”. Toll, ironisch und neue Wege beschreitend.

Traurig sagt Pina: GUTE NACHT!

PS:
Sein älterer Bruder war  mein Kunstprofesser, dem ich sehr viel verdanke – ich glaube, er weiß das gar nicht…aber er hat es vermutet!

Die Spuren der Geschichte, Pingen und die Kohlenmädchen

Juni 20th, 2010

pinax40Ich bin in  1968 Bochum eboren. Man nennt mich auch Mädchen aus dem Kohlenpott. Ich male die Kohlenmädchen. Wie sehen sie aus und was sagen sie uns, diese kleinen, ernstblickenden Mädchen. Damit man Bilder nicht erklären muß, malt man sie doch, oder?

Bochum, wo die Sonne verstaubt

Bochum- das Ruhrgebiet vielfältig und von vielen Einflüßen geprägt, bringt besondere Menschen hervor. Leider sind die  richtig großen Zeiten vorbei, es ging viel  Gutes verloren. Hier waren der Bergbau, die Kohle,  der Pütt, die Industriealisierung  zu Hause.

Ein wenig Geschichte

Der echte industrielle Bergbau setzte nach 1800 ein. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden über 220 Zechen, bis 1850 waren es fast 300. Aus der Kohle wurde vor allem in Kokereien Koks gewonnen, welches in den Hochöfen der angesiedelten Eisen- und Stahlhütten zur Stahlerzeugung benötigt wurde. 

Bevor die Kohlevorkommen entlang der Ruhr erschöpft waren, entstanden weiter nördlich neue Zechen. Der Ruhrbergbau wanderte, den Flözen in die Tiefe folgend, von Süden nach Norden, von der Ruhr an die Emscher bis zur Lippe. Es soll  insgesamt etwa 3200  Zechen im Ruhrrevier gegeben haben.

Aufgrund der wirtschaftlichen Expansion wurden Arbeitskräfte angeworben. Die Bevölkerungszahlen stiegen explosionsartig. Hatte Bochum im Jahre 1800 noch 2200 Einwohner, so wuchs sie bis zur Jahrhundertwende auf 65.000. Dann 1905 auf 117.000. Dörfer entwickelten sich zu Großstädten. Facharbeiter der Bergwerke wurden vielfach in Arbeitersiedlungen -Zechenkolonien, untergebracht. Der Ruhrkohlenbezirk wuchs  also zum größten industriellen Ballungszentrum Europas an. Ist das nicht großartig und traurig zugleich… Wo ist das kulturelle Erbe? Da ich kein Bergmannstöchterchen war und auch meine Eltern erst in den 50er  zugezogen sind, habe ich wenig über die Kohlenzeit erfahren und gelernt. Meine Umgebung war grün, mein Vater ein gebildeter Kaufmann, kein Nachbar “vonne Zeche” - keine Spur vom Kohlenpott.

Spuren heute

Was findet sich nach so langer Zeit noch an Spuren, die auf den frühen Bergbau zurückzuführen sind? Auch wenn der Bergbau schon lange das Stadtgebiet von Bochum verlassen hat, finden sich heute noch viele Spuren, die sogar auf die  ganz frühe Phase des Steinkohlebergbaus hinweisen. Die mitunter ältesten Spuren, die  bis heute erhalten sind, nennt man Pingen – und klingt das nicht  nach Pina. Da forschte ich..

Pingen

Die Pingen sind eine Hinterlassenschaft des frühen Bergbaus, die noch heute häufig  in der Landschaft des Ruhrgebiets zu finden sind; die nach dem Einbruch von oberflächennahen Stollen, von Schächten oder einfach als Überbleibsel einer oberflächigen Grabung zurückgeblieben sind.

ob9130aEines der Pingenfelder im Bochumer Süden erreicht man am besten über die Laerholzstraße oder vom Hustadtring und die Vormholzstraße. Diese Pingen sind eine Station des Bergbauwanderwegs der Ruhr-Uni.

 

Hier unweit dieser Pingen im Wald, male ich  nun meine Bilder, die Kohlenmädchen, die durch den Wald geistern und aufpassen, auf die Geschichte und Geschichten…

So schließt sich mein kleiner Kohlenkreis. Dies im Sinne der Kulturhauptstadt 20 10.

Eure Pina

Privat

Mai 26th, 2010

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Privat von lat.privatum, „das Eigene“ und privus,
„für sich bestehend“ bezeichnet Gegenstände,
Bereiche und Angelegenheiten, die nicht der
Allgemeinheit offenstehen. Die Privatsphäre einer
Person bezeichnet den Bereich, der nicht öffentlich ist.

Genau,
und in diesem Moment bin ich hier schon nicht
mehr privat und äußere eine Meinung,
die wahrscheinlich im ewigen Gedächtnis
des Netzes gespeichert sein wird.
Falls man etwas sucht, um es gegen mich zu
verwenden – bitte,  hier sage ich etwas.

Ich habe im Netz nun viele Artikel und Diskussionen über
die Gefahren im social networking gelesen und festgestellt,
hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
 Verschiedenste Themen sind unsinnig verknüpft, um die möglichen Gefahren und die neusten Verschwörungsmomente aufzudecken.

Gesellschaftliche Veränderungen werden  kritisch, aber auch 
einfältig beäugt, profilneurotische Schreiber wollen
einfach nur wieder ihren Senf dazugeben – denn das Thema
geht uns alle an…

Neue Aufklärer und Spezialisten sind unterwegs.
Sie mahnen und erinnern uns wie unreflektiert,
oberflächlich und bedenkenlos wir Dinge tun…JA!

Facebook ist wieder in der Kritik – hauptsächlich geht es gerade
um unseren Datenschutz .
Facebook ist nicht nur eine freundschaftliche,
private oder einfachnur soziale Angelegenheit.
Selbst meine Tochter im Teeniealter,  hat nicht die Naivität
von der ich allerorts lese.
Einfache Vernetzung mit Bekannten und Freunden,
kurzweiliger, interessanter Smalltalk, witzige Ideen und
Bemerkungen, Kulturinfos, nette Erinnerungen, leichter
Austausch und ein einfacher “Kontakthalter”- dafür
steht Facebook.
 Aber bei Facebook bin ich eine öffentliche
Person – das ist keine private Angelegenheit,
Facebook ist vielmehr ein Marktplatz und hier
will man sich unterhalten, vernetzen, verbinden, nutzen,
gut verkaufen und wer bietet so etwas umsonst?!

Kein Betreiber eröffnet  ein Geschäft zum reinen Vergnügen.

Online vorsichtig sein – nicht paranoid, aber mit
Bedacht zu agieren, das ist ist es.
Dazu gehört auch, sich bewusst zu machen, dass die
sozialen Netzwerke immer mehr gesellschaftliche
Lebensbereiche berühren werden, dass sich
Unternehmen einer Interaktion mit Kunden über Netzwerke 
öffnen und bedienen.
Je schneller man lernt, selbst zu überblicken und zu
entscheiden, was man als Teil eines Netzwerks tut, desto besser.

Veränderung der Privatheit findet schon lange übergreifend statt.

Privatsphäre, Datenschutz gibt es das noch?
Schon als ich Anfang der 90gern bei der Citibank einen
Studentenjob hatte, wurde mir unangenehm klar:
 Anhand von Kontoinformation kann ich einen Menschen
kategorisieren, verfolgen und eine Menge Privatheiten erfahren.

Wir hinterlassen täglich Datenspuren im Rechner, durch die
Ortung unserer Handys, im Supermarkt an der Kasse,  die Stempeluhr
am Arbeitsplatz, im Scanner im Autotunnel, im videoüberwachten Fahrstuhl, überall transparent und gläsern.

ZMR, Arge Daten, Finanzamt, Schufa- kaufen sie bei QVC oder
Amazon- ihr Datenprofil wird perfekt erstellt.
Seit vielen Jahren diskutiert, Einschnitte und Schritte in
Privatangelegenheiten, ein Teil des Alltags.

Zuviel oder zu wenig Offenheit?
Ich gehe offen auf Menschen zu, kommuniziere,
gebe Informationen preis. Niemand im Netz weiß
den Namen unseres Haustiers (meine Nachbarn wissen das),
meine 2. Privatnummer (kennt der Telefonanbieter),
meinen Hochzeitstag (alle Gäste die dort waren),
wen ich im Büro nicht mag (ach, ich arbeite in keinem Büro).
Meine hässlichsten und auch die schönsten Fotos lasse ich im
Schrank und auf wilde Partys, wo man mich in schlimmsten
Situationen ablichten könnte, werde ich gar nicht eingeladen.
Intime, sensible Dinge, Bank, politische Ansichten oder sonstige
Infos teile ich nicht mit 250 anderen “Freunden”. ALSO..

Bewahrt euch immer ein Stück, von
dem nur ihr und eure Vertrauten wissen.
Holt euch diesen Raum, bewahrt ihn gut,
lehrt eure Kinder!

Die Pina

 

 

Wer erinnert sich an “Picknick am Valentinstag”?

Februar 13th, 2010

“What we see and what we seem are but a dream, a dream within a dream.”

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Picnic at Hanging Rock- an enormously
creative metaphysical thriller,
moody atmospheric cinematography
and soundtrack -spoookyy.

Ich kann mich kaum erinnern, aber ich habe Bilder
von weißen Kleidern
und unheimlichen Felsen im
Kopf.
Von Sonne, Schönheit und

Angst vor unbekannten Dingen..

Happy Valentine!

 

Viel Neues – wenig Zeit für den Blog..

Februar 13th, 2010

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Ja, die Zeit steht nicht still, das ist ihre Aufgabe… und mit ihr -WIR.
Unermüdlich stopfen wir Aktivitäten in unsere Zeit, um sie sinnvoller zu gestalten,
um sie zu nutzen, uns weiter zu entwickeln, um uns zu verbessern (egal wie).
Um nicht zu spüren, wie wenig man doch ist. Ich meine das nicht enttäuscht oder negativ,
nur sind wir nicht klein und unbedeutend im Angesicht der Zeiten- die wir schon kennen.
Die Zeitrechnung, die uns bekannt ist- wer sind wir denn dann, zwischen all den anderen
Zeit-Habenden und Nehmenden? Tja, es ist kompliziert,
ich befasse mich gedanklich ein anders Mal ausgiebiger mit
diesem Thema.

Es ist und war  eine Menge, die mich davon abhielt, diesen schönen Blog
zu beschreiben.
Nun bin ich wieder dran, die Zeit muß sein..

PinaHerz-pink[1]

Wie war eigentlich New York?

November 9th, 2009

Einen kleinen Blogbeitrag habe ich schreiben können.
Diese Stadt ist zu mächtig und kräfteraubend, als das
man abends im Hotel noch schöne Beiträge aufschreiben könnte.

Es war wunderbar und hier ein Beitrag vom 13.11.09:

Meet real „New York People“
New York- what an outrageous place to be…

Unser vierter Tag in New York und ich wundere mich immer noch
wie europäisch New York mir scheint.
Ich fühle mich nicht unverstanden oder
überrumpelt- vielleicht bin ich auch so amerikanisiert, who knows?!
Nun liege ich hier in unserem sehr netten Hotelzimmer (einer Hilton Kette),
a little bit tipsy und sehr happy about our lovely and comfortable dinner
with Stella. Stella is a really friendly, interesting and supportive New Yorke Woman.
She is smart and intellectual and we are very happy to have met her in the plane
from Amsterdam to New York.
We met here again in a nice restaurant, in Soho.

No tourists- only real „New York People“. A good and easy experiance.
Stella was very friendly and open minded. She invites us for Breakfast
on our last day on Friday. It is an awesome idea.
Actually- I like the friendly people here.
New York, ein Schmelztiegel, ein großes Kind, eine unausgeschlafene
alte Dame, eine große Torte, eine Symphonie, ein Dandy, eine Rockband,
ein Baum mit goldenen Blätttern, eine Genie, ein Kunstwerk, ein
verlorener Traum, ein vollendetes Gedicht- ach soviel und doch dann
wieder ganz einfach. Man könnte schon verweilen bleiben,
Wurzeln schlagen….
Ich möchte wiederkommen!

Schön, dass Stella ein Stern in unserem trip wurde-
wir werden hopefully einen contact halten.

Ja, das war jetzt mein kleiner, erster, beschwipster, müder und platte
Füße habender Beitrag zu meinem / unseren New York Trip.

See ya!frei

 

 

 

Rosebud

November 9th, 2009

citizen_kane_rosebud
Schaue mir gerade Citizen Kane an und das wunderbare Geheimnis
um Rosebud ist immer noch ein tolles Filmwerk!